40 Millionen Olivenbäume, gelbe Weizenfelder, 800 km Küste, karstige Höhlenlabyrinthe, türkis leuchtende Meeresgrotten, feine Sandstrände, uralte Kulturschätze und Spuren großer Heiliger erwarten Sie am Stiefelabsatz Italiens.
1.Tag: Anreise
Flug nach Bari oder Brindisi und Transfer zum Hotel im Raum Alberobello/Cisternino für 3 Übernachtungen.
2.Tag: Ganztägiger Ausflug Castellana Grotten, Alberobello und Ölmühle
Sie starten Ihr Ausflugsprogramm mit Italiens bekanntesten Tropfsteinhöhlen, den Castellana Grotten. Lassen Sie sich von der Vielzahl der Tropf- steinformationen verzaubern. Anschließend fahren Sie nach Alberobello, das für seine Trulli berühmt ist. Die Altstadt gehört seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. Die alten Stadtviertel Monti und Aia Piccola bestehen fast ausschließlich aus Trulli, den einzigartigen Rundhäusern. Auf dem Rückweg besuchen Sie eine Ölmühle und nehmen an einer Olivenölprobe teil.
3.Tag: Ganztägiger Ausflug Lecce und Otranto
Lecce überrascht mit seinen wunderschönen Kirchen, Palästen und eleganten Plätzen. Es zählt zu Recht zu den Hauptstädten des Barocks. Dieser Kunststil hat hier dank des großen Geschicks der einheimischen Architekten, Steinmetze und Künstler eine unvergleichliche Originalität und Vielfalt erreicht. Die Hafenstadt Otranto liegt an der Meeresenge zu Albanien und wurde früher auch "Pforte zum Orient“ genannt. In der Antike war sie Hauptstadt der Region und bewahrt noch heute den charakteristischen Anblick einer antiken Handelsstadt am Mittelmeer.
4.Tag: Alberobello/Cisternino - Ostuni - Matera - Bari
Zunächst geht es nach Ostuni, das sich mit seinen leuchtend weiß gekalkten Häusern über drei Hügel erstreckt. Von hier genießt man einen herrlichen Panoramablick. Nach einem Rundgang führt Sie Ihre Fahrt in die benachbarte Region Basilikata. In Matera besichtigen Sie die sogenannten Sassi, eine in zwei Felsschluchten und Tuffsteingrotten hineingebaute Siedlung. Die Sassi waren bis in die 1950er Jahre bewohnt, wurden dann jedoch als unwürdige Behausungen teils zwangsgeräumt. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten erstrahlte Matera als europäische Kulturhauptstadt 2019 in neuem Glanz. Heute ist es wieder "in", sich eine "Sassi-Wohnung" herzurichten. Besonders berührend sind die kleinen, uralten Höhlenkirchen in und um Matera, von außen unscheinbar, im Inneren oft kunstvoll ausgeschmückt. 2 Übernachtungen im Raum Bari.
5.Tag: Bari
Bari, die Hauptstadt Apuliens, ist berühmt für die Tradition der baresischen Hausfrauen, die vor der eigenen Haustür geschickt die typischen Orecchiette-Nudeln herstellen. Die Altstadt liegt auf einer Landzunge zwischen zwei Häfen. Inmitten der engen Gassen steht die romanische Basilika San Nicola, die im 11. Jahrhundert für die Aufbewahrung der Reliquien des heiligen Nikolaus von Myra erbaut wurde. Diese ziehen viele Pilger aus aller Welt an und spielen auch für orthodoxe Gläubige eine wichtige Rolle. Auf Wunsch kann in der Krypta der Basilika ein Gottesdienst in Eigenregie angemeldet werden - ein eindrucksvolles Erlebnis. Wer noch ein wenig das mediterrane Lebensgefühl spüren möchte, schlendert entlang des Lungomare, einer der längsten Promenaden Europas.
6.Tag: Bari - Castel del Monte - Vieste/Rodi Garganico
Von Bari fahren Sie weiter zur geheimnisvollen Festung Castel del Monte. Von welcher Seite man sich der vom Stauferkaiser Friedrich II. erbauten Burg auch nähert, der mächtige, vollkommen symmetrische, achteckige Bau mit einem Kranz von achteckigen Türmen erscheint immer gleich. Castel del Monte hat seinen ursprünglichen Charakter bewahrt, über seine Funktion wird nach wie vor gerätselt. Weiterfahrt nach Vieste an der Küste der bergigen Halbinsel Gargano im Norden Apuliens. Die historische Altstadt, mit einem Labyrinth aus Treppchen und Gassen, liegt traumhaft auf einem weit in die Adria ragenden Felsvorsprung aus zerklüftetem Kalkstein. 2 Übernachtungen im Raum Vieste/Rodi Garganico.
7.Tag: Ganztägiger Ausflug Monte Sant´Angelo und Foresta Umbra
Heute geht es hoch hinauf zur Wallfahrtsstätte Monte Sant´Angelo. Auf ca. 800 m Höhe befindet sich die dem Erzengel Michael geweihte Grottenkirche Santuario San Michele. Nur der achteckige Kirchturm und das Eingangsportal sind von außen sichtbar. Es besteht die Möglichkeit, die Gruppe für einen Gottesdienst in Eigenregie anzumelden. Weiter geht es in den Nationalpark Foresta Umbra, ein weitläufiges Waldgebiet, das auch an heißen Sommertagen Kühle spendet. Probieren sie die regionale Spezialität, mit Mandeln und karamellisiertem Zucker gefüllte Kekse. Alternativ bietet sich ein Besuch in San Giovanni Rotondo an, wo der 2002 heilig gesprochene Kapuzinerpater Padre Pio, einer der beliebtesten Heiligen in Italien, bis zu seinem Tod 1968 lebte. Übernachtung im Raum Vieste/Rodi Garganico.
8.Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Leistungen
(Mindestteilnehmerzahl 15 Personen)
Bitte beachten Sie: Die Kataloge enthalten keine Angebote für Klassenfahrten.