Strand

Agrarreise Andalusien - Kultur und Landwirtschaft in Südspanien

Andalusien einmal anders erkunden: Nämlich auf einer Agrarreise durch die schöne Landschaft Südspaniens. Wo kommen eigentlich unsere Zitronen her? Wo wachsen am besten Avokadobäume? Ist Zuckerrohr wirklich süß? Das alles und noch vieles mehr erleben Sie auf dieser spannenden Tour. Dazu noch die Höhepunkte maurischer Baukunst in Granada, Ronda, Sevilla und Córdoba: Was braucht man mehr für unvergessliche Reiseerlebnisse?

1.Tag: Anreise

Flug nach Málaga, Begrüßung durch Ihre Reiseleitung und Transfer zum Hotel im Raum Motril/Almuñecar.

2.Tag: Motril/Almuñecar - El Ejido

Heute unternehmen Sie zunächst einen Fachbesuch für subtropische Früchte im Raum Motril/Almuñecar. Dieses Gebiet wird aufgrund seines tropischen Klimas auch "Costa Tropical" genannt. In dieser traumhaften Gegend findet man Zitrusfrüchte, Avokadobäume, Zimtäpfel (Chirimoyas) und sogar auch Zuckerrohr. Besuch einer ökologische Betriebes, der auch als erstes Bananen auf das Festland einführte. Das Unternehmen arbeitet mit vielen anderen kleineren Betrieben aus Granada, Alpujarras und Velez-Malaga zusammen, um gemeinsam den ökologischen Anbau von Obst und Gemüse voranzutreiben. Auf dem Anwesen findet man 20 Hektar Anbau unter Plastik und 60 Hektar im Freien. Anschließend Besuch einer Zuckerrohrfabrik. Die Gegend um Motril war früher ein riesiges Zuckerrohrgebiet. Bereits im 10. Jahrhundert wurde Zuckerrohr von den Arabern in Andalusien eingeführt. Auch eine Besichtigung des Zuckerrohrmuseums darf heute nicht fehlen, bevor Sie weiter Richtung El Ejido weiterfahren. Übernachtung im Raum El Ejido.

3.Tag: El Ejido - Granada

Das Gebiet in und um El Eijdo gehörte noch vor wenigen Jahrzehnten zu einem der ärmsten Gebiete Spaniens. Die Unfruchtbarkeit des steinigen Bodens war ausschlaggebender Faktor hierfür. Dafür aber befindet sich unter der Erde ein System unterirdischer Flüsse mit jahrtausendealtem Grundwasser. Dieses Wasser nutzend bedecken heute über 36.000 Hektar Treibhäuser die Region. Damit ist diese Gegend die weltweit größte Anbaufläche unter Folie. Momentan werden hier pro Jahr mehr als drei Millionen Tonnen an Treibhausgemüse produziert. Hauptabnehmer der Produkte sind Länder wie Holland, England, Irland, Belgien, Österreich, Schweiz und Deutschland. Am Vormittag besuchen Sie die wissenschaftliche Forschungsstation von "Cajamar Las Palmerillas", die führende Einrichtung in der Nachhaltigkeitsumsetzung moderner und intensiver Landwirtschaft. Auf einer Fläche von ca. 14 Hektar finden Sie Gewächshäuser, Obstplantagen, Wetterstationen und Laboreinrichtungen. Gegen Mittag treffen Sie sich im Rathaus von El Ejido mit dem zuständigen Mitarbeiter der Region für Agrarwirtschaft, der Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung steht. Anschließend starten Sie eine Besichtigung eines Vorzeigeunternehmens der Gegend, das einen vollökologischen Anbau von Gemüse betreibt. Interessant sind hier vor allen Dingen die Aspekte Tröpfchenbewässerung, Kanalisation der Umluftbetriebe und die Klimatisierungsautomatik. Übernachtung im Raum Granada.

4.Tag: Granada

Am vierten Tag Ihrer Reise widmen Sie sich der Störzucht und der Produktion von Kaviar. Hochwertiger Kavier kommt heute längst nicht mehr nur aus Russland. Das kleine spanische Dorf Riofrio hat sich mit seiner Störzucht ebenfalls gut entwickelt. Um aus dem Stör den ersten Nutzen ziehen zu können, vergehen teilweise bis zu 18 Jahre. Pro Jahr werden hier zwischen 2.500 und 3.000 kg an 19 verschiedenen Kaviarsorten gewonnen. Am Nachmittag erwartet Sie ein Höhepunkt Ihrer Reise: Die Besichtigung der Alhambra. Gehen Sie auf Entdeckungstour durch die sogenannte Rote Burg: Sie gilt als das schönste arabische Bauwerk in Europa. Seit 1984 gehört sie zum UNESCO Welterbe. Wie eine Kostbarkeit ist das Innere der Alhambra hinter starken Mauern verborgen und gibt seine ganze Schönheit erst preis, wenn man die mächtigen Eingangstore durchschreitet. Übernachtung im Raum Granada.

5.Tag: Granada - Baena - Cordoba - Sevilla

Nach dem Frühstück Abfahrt in den Raum Baena, dem Zentrum der Olivenproduktion. Andalusien erwirtschaftet über 80% der Olivenölproduktion Spaniens. Der Olivenbaum wird schon seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert. Die mächtigen, weit auslaufenden Wurzeln des Olivenbaums reichen bis in eine Tiefe von ca. 6 m. Dadurch hat er immer die Möglichkeit, an Wasser für seinen Wachstum zu kommen. Der Olivenbaum ist eine immergrüne Pflanze, das heißt, er verliert zu keiner Jahreszeit all sein Laub, sondern mehrere Jahre alte Blätter werden jahreszeitunabhängig abgeworfen. Am ertragreichsten ist der Baum nach ca. 20 Jahren. Besuch einer Kooperative für Oliven und einer Olivenölmühle. Anschließend Fahrt nach Cordoba zur einer Stadtführung (ca. 2 Std.). Im heutigen Cordoba ist die ruhmreiche Vergangenheit immer noch lebendig. Ein Besuch in der Mezquita Moschee darf auf keinen Fall fehlen. Sie ist das Vermächtnis der Araber, die Cordoba um die erste Jahrtausendwende zu einer der wichtigsten Städte der damaligen Welt machten. . Nach dem Besuch Cordobas Weiterfahrt nach Sevilla, in die Hauptstadt Andalusiens. Übernachtung im Raum Sevilla.

6.Tag: Sevilla - Jerez de la Frontera

Vormittags widmen Sie sich der traditionellen Stierzucht. Sie fahren dafür zur Finca Mirandilla, eine der berühmtesten Hazienden nordöstlich von Sevilla. Das Anwesen umfasst eine Gesamtfläche von 625 Hektar, auf denen insgesamt ca. 500 Stück Vieh weiden. Anschließend geht es zurück nach Sevilla, welches Sie auf einer Stadtführung näher kennenlernen (ca. 3 Std.). Als Wahrzeichen der Stadt gilt die Giralda. Sie ist das ehemalige Minarett der Hauptmoschee Sevillas, die nach der christlichen Rückeroberung der Stadt im Jahre 1248 zunächst als christliche Kirche weitergenutzt wurde, bevor sie schließlich niedergerissen und als spätgotische Kathedrale neu erbaut wurde. Das zur Gänze aus Backstein gemauerte ehemalige Minarett blieb jedoch stehen, wurde in Teilen umgearbeitet und dient heute als Glockenturm der Kathedrale Sevillas. Am späten Nachmittag Fahrt in den Raum Jerez de la Frontera zur Übernachtung.

7.Tag: Jerez de la Frontera - Ronda - Costa del Sol

Besuch einer Genossenschaft, die etwa 14.100 Hektar umfasst. Momentan sind hier etwa 500 Landwirtschaftsbetriebe angeschlossen. Angebaut werden hier Reis, Tomaten, Zuckerrüben, Karotten, Cerealien, Sonnenblumen, Schnittblumen, Quinoa und Baumwolle. Die Tomaten z.B. werden hier nicht nur angebaut, sondern auch mit den entsprechenden hochmodernen Maschinen zu Tomatenkonzentrat verarbeitet. In 150 Gewächshäusern mit jeweils 3000m² werden pro Jahr 70.000.000 Nelken produziert. Optional zu der Genossenschaft kann in der die Sherry-Kellerei Bodegas Estévez ein Fachbesuch für Sherry und Pferdezucht durchgeführt werden. International werden die Produkte momentan auf allen Kontinenten in 52 Ländern exportiert. Die Anbaufläche dafür beträgt etwa 800 Hektar. Ein weiteres Hauptaugenmerk der Gruppe Estévez ist die Pferdezucht, die im Jahr 1994 gegründet wurde und Pferde der reinen spanischen Rasse "Capa Negra“ (schwarzen Mantel) besitzt. Im hauseigenen Kutschenmuseum findet man eine große Anzahl von historische Wagen. Nach der Besichtigung führt Sie Ihr Weg nach Ronda zur Stadtführung (ca. 2 Std.). Nirgendwo ist Spanien romantischer als hier: Die Stadt breitet sich über ein Felsplateau aus, dessen Seiten bis zu 165 m senkrecht in die Tiefe fallen und das in der Mitte in zwei Teile gespalten ist. Durch die trennende, bis zu 80 m breite Schlucht, hat sich der Rio Guadalevin seinen Weg gebahnt. Übernachtung an der Costa del Sol.

8.Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

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  • 8 Tage
ab1.389,-
Höhepunkte der Reise

     Maurisch geprägte Alhambra in Granada

     Wunderschöne Kalifenstadt Córdoba

     Sevilla - die Stadt des Flamencos

     Fachbesuche in den Bereichen Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Gemüse, Tierzucht, Getreide, Blumen

Leistungen

  • Flug ab/bis Deutschland nach Málaga
  • Aktuelle Steuern, Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschlag (z.Zt. p.P. € 107,-)
  • 7 x Halbpension (3 x Costa del Sol, 3 x Sevilla, 1 x Costa del Sol)
  • Erweitertes Frühstück & 3-Gang-Menu/Buffet
  • Busrundreise und Transfers vor Ort in modernen Reisebussen
  • Permanente Reiseleitung ab/bis Malaga
  • Eintritt und Führung Alhambra in Granada
  • Stadtführung in Cordoba
  • Eintritt Mezquita Moschee in Cordoba
  • Stadtführung in Sevilla
  • Eintritt Kathedrale in Sevilla
  • Fachbesuche lt. Programm

15.03.-31.10.23
4-Sterne-Hotels ab € 1.389,-
EZ-Zuschlag ab € 225,-

ID: 23LRES101
Ich berate Sie gerne Lisa Nuber Länderspezialistin Tel +49 (0) 8151/775-217 E-Mail l.nuber@alpetour.de

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